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Tod im Spieker

"Wie immer zeichnet Meyer ein atmosphärisch dichtes Bild des Alltags in der münsterländischen Tiefebene. Das Verbrechen wirkt bei ihr niemals monströs, sondern entsteht aus gesellschaftlichen Verwerfungen und steigt aus Abgründen hervor, die sich unter der Oberfläche ländlicher Konvention auftun. Diese zeichnet M. mit großer Genauigkeit und nie erlahmender Liebe zum Detail nach. Die Personen und auch die Nebenfiguren, werden durch eine nachvollziehbare Legende authentisch. Die Landschaft wird literarisch erfahrbar und verkommt nicht, wie in manch anderem Lokalkrimi zur bloßen Kulisse. Ihr Stil ist tropisch aufgeladen und erneut entzückt sie den Leser durch treffliche Vergleiche."

Alfons Huckebrink in "Druckfrisch vorgestellt"


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